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The Room

Hamburg von Frank Theuerkauf

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The Room

Hamburg von Frank Theuerkauf

Jahr 2013
Hamburg Deutschland

THE ROOM ist die neue, exklusive Club-Lounge im Erdgeschoss des Radisson Blu Hotel Hamburg. Konzepts von Frank Theuerkauf

Beschreibung
Statement der Architekten

Die Club-Lounge THE ROOM besteht aus drei verschiedenen Bereichen.

Der erste Bar-Bereich ist die Daylounge. Der Bartresen in Bronzeoptik lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Hinter dem Bartresen befindet sich eine hinterleuchtete Wand aus Marmorplatten von Lithos Design. Die Oberfläche der Marmorwand ist unterschiedlich tief geschliffen, so dass eine Dreidimensionalität des Steins erzeugt wird. Die Platten sind mit Leuchtstoffröhren hinterleuchtet und tauchen den Bereich in warmes Licht. Hinter einer deckenhohen Glasfront erwartet den Besucher eine Raucher-Lounge mit gläsernen Weinschränken und neu eingefärbten vintage Perserteppichen. Die Weinflaschen stehen in scheinbar schwebenden Kästen, deren Rückwände so ausgeschnitten sind, dass die Hintergrundbeleuchtung von hinten durchscheinen kann. Die verspiegelten Säulen aus Bronzeglas, das warme Licht der eigens für THE ROOM entworfenen Leuchten und das Zusammenspiel der Materialien Gold und Bronze verleihen der Daylounge eine wohnlich warme Atmosphäre. Durch eine schallgeschützte Schiebetür ist die Daylounge mit dem Club verbunden. So ist gewährleistet, dass die Daylounge auch separat genutzt werden kann. Durch die gestaltete Oberfläche fügt sich die Tür sowohl im offenen, als auch im geschlossenen Zustand in die Wandgestaltung ein.
Das Highlight der Gestaltung des Club-Bereichs ist der 9 m lange Lichtbeton-Bartresen, mit dem gezielt Licht-und Diskoeffekte inszeniert werden können. Der Lichtbeton transportiert das Licht durch feine, eingebettete, lichtleitende Glasfasern nach außen. Aus statischen Gründen sind die 120 x 60 cm großen Lichtbeton-Platten in schwarz pulverbeschichtete T-Profile aus Eisen eingelassen. Der Designer setzt an dieser Stelle Materialien ein, die in der klassischen Hochbauarchitektur beispielsweise bei Fassadenverkleidungen vorkommen und übernimmt sie in den Innenraum. Insgesamt wurden 40 qm Lichtbeton in THE ROOM verbaut. Im Rückbuffet der Bar stehen die Getränkeflaschen vor schwarzem Spiegelglas und erzeugen durch die Reflexion eine mystische Tiefe. An der Decke befindet sich eine Plexiglas-Installation aus zwölfseitigen Kuben, die von der Decke aus farbig beleuchtet wird. Die Installation besitzt einen skulpturalen Charakter, da jedes Element einzeln gewählt und aufgehängt wurde. Durch die Reflexionsflächen, die Art der Reflexion, Formgebung der Körper und deren Schnittkanten entsteht aus jeder Perspektive ein besonderes Licht-und Schattenspiel auf Boden und Wänden.
Gegenüber der Lichtbeton-Bar befinden sich großzügige Sitz-Lounges auf verschiedenen Ebenen. Die Wand ist mit vertikal und horizontal übereinander gesetzten,¬ flachen Holzbändern verkleidet. Daraus ergibt sich ein Raster, welches in 20 cm Abstand zu einer Reflexionswand mit LED Technik angebracht ist. Die Wand ist so optimal in Szene gesetzt und kann in Farbe und Raumtiefe variieren. Das in allen Bereichen abgestimmte Lichtsystem kann angesteuert werden und wird durch eine atmosphärische Grundbeleuchtung unterstützt.
An den Club-Bereich angeschlossen ist der „Blue Room“. Hier gibt es blaues Glas, Spiegel mit blauem Fries und Polstermöbel in verschiedenen Blaunuancen. Mittelpunkt des „Blue Room“ ist ein riesiger, freistehender Kamin. Der Kamin ist in eine vorhandene und tragende Säule eingebaut, die mittig im Raum steht. Aus einem störenden Element ist so ein von allen Seiten einsehbares Highlight geworden, in dem ein 3D-Effekt-Feuer aus Wasserstoff lodert.

Modelle

Materialien

Details

THE ROOM Bar & Club
Design: Frank Theuerkauf
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Frank Theuerkauf.
Alle Rechte vorbehalten.

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Materialien

Details

THE ROOM Bar & Club
Design: Frank Theuerkauf
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Frank Theuerkauf.
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